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Abteilungsjubiläum 2013

Großes Fest der Tischtennisfamilie

Ein halbes Jahrhundert Tischtennisgeschichte feierten 140 geladene Gäste aus nah und fern in ihrer Kirchhausener Tischtennisfamilie in der Deutschordenshalle mit Ehrungen, Sketchen, einem tollen Buffet und fetziger Musik.

Sehr zur Freude aller konnten mit Walter und Hermann Bier sowie Laurenz Binder drei Gründungsmitglieder unter den Feiernden weilen. Als besondere Gäste durfte Abteilungsleiter Michael Siebert den Ehrenvorsitzenden des FCK Heinz Salzgeber begrüßen, der es sich nicht nehmen ließ, mit seiner Gattin bei diesem denkwürdigen Ereignis dabei zu sein. Auch Theo Rappold, der Vorsitzende des Bezirksbeirats, Martin Neubauer als Chef des Bezirksamts und Silvia Salzgeber, die Gesamtvorsitzende des FCK, waren willkommene Gäste. Sie hob in ihrer Dankesrede die wichtige Bedeutung der Tischtennisabteilung innerhalb des Gesamtvereins hervor, denn nur durch gegenseitige Hilfe und Zusammenhalt kann ein Verein seine Selbständigkeit bewahren und die vielen Aufgaben meistern.

Als Vertreter der bürgerlichen Gemeinde lobte der Bezirksbeiratsvorsitzende Theo Rappold den Stellenwert des Tischtennissports in Kirchhausen, gerade auch als sinnstiftender Ort für viele Kinder und Jugendliche über all die Jahrzehnte hinweg. Martin Neubauer unterstrich die gute und enge Zusammenarbeit zwischen Abteilung und städtischer Verwaltung.

Als Vertreter des Tischtennisbezirks Heilbronn durfte Bezirksjugendwart Jürgen Mohr die Glückwünsche des Bezirks überbringen und gleichzeitig viele Ehrungen vornehmen. Die höchste Auszeichnung wurde Laurenz Binder überreicht. Die Ehrennadel in Gold mit Kranz als größte zu vergebende Anerkennung des TTVWH würdigt seine Pioniertätigkeit, seine jahrzehntelange Funktionärs- und Spieleraktivität für den Tischtennissport. Weitere Ehrungen erhielten Hermann und Walter Bier, Eckhard und Sigbert Senghaas, Rudi Siebert, Eberhard Frankenreiter und Larissa Mader als Rekordtitelträgerin.

Im Anschluss ließ Jürgen Mohr die Geschichte des Tischtennis in Kirchhausen Revue passieren, wobei er besonderen Wert auf die Nachwuchsarbeit in Kirchhausen legte. So war es ihm ein persönliches Anliegen, auf das seit 1978 regelmäßig ausgetragene Deutschordensturnier hinzuweisen, das alljährlich hunderte von Kindern und Jugendliche nach Kirchhausen zieht und zwischenzeitlich sogar TT-Cracks aus ganz Deutschland anlockt. Er erinnerte auch daran, dass Kirchhausen im Jugendbereich nach Neckarsulm und Sontheim lange Jahre die dritte Kraft im Unterland gewesen ist.

Mit Beifallsstürmen aber wurde der Sketch der "Alten" (Wolfgang Hessenauer und Wolfgang Liebisch), sowie der "Jungen" (Andreas Siebert und Jürgen Leiß), gefeiert, die im "Sportheim" - bestens umsorgt von der Wirtin (Karin Senghaas) die Höhen und auch manche Rückschläge des Kirchhausener Tischtennis ironisch liebevoll zum besten gaben. 1963 im damaligen Katholischen Vereinshaus von einer handvoll sportbegeisterter Männer gegründet, musste man sich mit maximal 3 Platten begnügen und auch mit der Tatsache anfreunden, dass ein Spielbetrieb von der Gunst der dortigen Wirtin abhängig war. Doch schon 1969 konnte mit dem Gewinn des Bezirkspokals ein erster großer Erfolg gefeiert werden.

 

Zweifellos beschleunigte der Umzug in die neue Deutschordenshalle 1974 den Aufschwung zusehends. Mit schließlich 14 Jugendteams unter Leitung von Sigbert Senghaas gab es in Kirchhausen eine der größten Jugendabteilungen des Bezirks. Die Mädchen- und Jungenmannschaft spielten in der höchsten Klasse Württembergs und mit Georg Walter und Stefanie Siebert qualifizierten sich die Besten für die Württembergischen Meisterschaften, Larissa Mader schaffte dieses Kunststück sogar für die Baden-Württembergischen Meisterschaften über Jahre hinweg im Schüler- und Jugendbereich und sie vertrat die Farben Baden-Württembergs sogar in einem Vergleichskampf der Bundesländer.

Worüber man in Kirchhausen aber ganz besonders stolz ist, das ist eine Deutsche Meisterschaft, errungen von der Schulmannschaft der HVK im Jahre 1979. In dem Viererteam waren mit Dieter Schinagel, Georg Walter und Andreas Siebert gleich drei Spieler aus Kirchhausen vertreten.

Beruflich bedingt sind viele einstige Kirchhausener TT-Cracks in alle Winde zerstreut, aber überall ihrem geliebten Sport treu geblieben, sei es als aktiver Spieler oder als Trainer. Noch lange saß man dann nach dem offiziellen Teil in Gespräche vertieft zusammen und ließ den Abend bei Livemusik gemütlich ausklingen.

Viel Arbeit und Organisation im Vorfeld war nötig, um diesen Abend in solch großem Rahmen begehen zu können. Höchste Anerkennung deshalb an unser Organisationsteam mit Eberhard Frankenreiter, Michael Siebert, Dietmar Senghaas, Werner Eichner, Colin Scherb und Eckhard Senghaas. Dank auch an DJ Felix Wenninger und den für den Soundtrack verantwortlichen Markus Siebert. Ganz toll haben uns die Damen der Turnabteilung beim Buffet bedient und der Ausschank war glänzend organisiert durch die Mannen der Fußballabteilung. Dank auch an unseren Hausmeister Heinz Muth für seine Hilfe und sein Verständnis. Wir sind alle davon überzeugt, dass es mindestens noch weitere 50 Jahre Tischtennissport in Kirchhausen geben wird und laden jeden ein, sich uns anzuschließen.