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Vereinsgeschichte

FC Kirchhausen gestern und heute

1921

fand vermutlich das 1. offizielle Spiel gegen eine Elf in Bad Wimpfen statt. Ein richtiges Spielfeld gab es noch nicht, vielmehr wurde gelegentlich auf Wiesen trainiert und gespielt. Deshalb wurde damals in Kirchhausen und Umgebung vorwiegend geturnt.
Namen wie "Deutscher Turnerbund Kirchhausen", "Deutsche Jugendkraft Kirchhausen", "Radfahrerverein Solidarität" und "Radfahrerverein Concordia", "Kriegerverein mit Schützenabteilung" oder der "Katholische Jungmännerverein" mit seiner Sportabteilung beweisen die Vielfalt des Sports in Kirchhausen zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts.

1934

wurden die "Amtmannswiesen", das heutige Sportgelände, zum Fußballspielen freigegeben und unter dem Lehrer Robert Lehleiter wurde 1935/36 der Fußballsport auch in den Schulklassen eingeführt und gefördert. Die Älteren unter unseren Mitgliedern haben damals an den Reichsjugendspielen der HJ die Disziplinen Weitsprung, Ballwurf und Laufen auf dem Sportgelände geübt. Gleichzeitig mit der Förderung des Sports hat das damalige NS-Regime allerdings alle Vereine "gleichschaltet", das heißt, alle Kirchhausener Vereine wurden zwangsweise aufgelöst.
Die Einberufung der jungen Männer in die Armee 1938/39 und der Tod vieler Soldaten im 2. Weltkrieg rissen große Lücken in die ehemaligen Sportvereine, auch in die Reihen unserer Fußballmannschaft.
Während des 2. Weltkriegs wurden deshalb nur noch gelegentlich Freundschaftsspiele ausgetragen.

1945

Unmittelbar nach Ende des Krieges genehmigten die amerikanischen Besatzungsmächte wieder den Sportbetrieb und mit Hilfe des Patenvereins Frankenbach wurde am 15.12.1945 im Katholischen Vereinsheim der FC Kirchhausen e.V. offiziell gegründet und unter der Vereins-Register-Nr. 372 beim Amtsgericht Heilbronn eingetragen. 1.Vorsitzender war damals Robert Denz, im Hintergrund agierten mit viel Engagement Männer wie Eugen Eggensperger, Rudi Dietz und Kurt Krause.

1947

wurde die 1. Meisterschaft vom FCK errungen. Auf neutralem Platz in Biberach besiegte man die Kicker aus Untereisesheim mit 6:1.

1949

Am 29.9.1949 fand das erste "Bezirks A- und B-Klasse-Turnier" in Kirchhausen statt.

1955

Großer Festumzug zum 10-jährigen Bestehen des FCK durch Kirchhausen. Eine Fotografie vom damaligen Ankündigungs-plakat, sowie Bilder des Umzugs vom 19. Juni 1955, befinden sich im Jubiläumsheft, das 1986 erstellt wurde. Zum 10-jährigen Bestehen wurde weiterhin die "Alte Herren-Mannschaft" gegründet, die seither ohne Unterbrechung Fußball spielt.

1956

fand mit großem Erfolg ein "Wohltätigkeits-Fußballspiel" zugunsten des Aufbaus der Katholischen Kirche in Großgartach statt, in dem Prominente, wie unser damaliger Pfarrer Domagalla und Bürgermeister Hubert Straub, mitspielten.

1963

entstand die TT-Abteilung des FCK. Gespielt und trainiert wurde im Katholischen Vereinshaus.

1964

wurde mit viel Engagement und Eigenleistung unser Sportheim unter der Leitung des damaligen 1. Vorsitzenden Karl Germann errichtet. Die "Macher" waren u. a. Otto Dirnberger und Reinhold Wörner. Im ersten Bauabschnitt wurde nur das Lokal ohne Pächter-Wohnung und Garagen erstellt.

1965

wurde die Bachverdohlung geplant; 1967/68 wurden die Grundstücke erworben, um darauf das neue Rasenspielfeld zu errichten. In dieser Phase zeichnete sich insbesonders der damalige 1. Vorsitzende Johann Hahn aus.

1970

Beginn der "Ära Salzgeber".

1972

wurde das ehemalige Rasenspielfeld als neuer Hartplatz mit einem Freundschaftsspiel gegen den TSV Biberach eingeweiht.

1973

wurde dann das neue, obere Rasenspielfeld erstmals eingesät. Im selben Jahr wurde der Beschluss gefasst, für die Pächter des Sportheims eine Wohnung anzubauen, um auch dadurch die damalige Einbruchserie in Sportheimen des Unterlandes zu unterbinden.

Gründung der Judoabteilung.

1974

Im Zuge der Eingemeindung zur Stadt Heilbronn wurde die Deutschordenshalle eingeweiht.

Gründung der Turnabteilung.

1976

Gründung der Abteilung Wandern, die ausschließlich bei Wanderungen des Dt. Volkssportverbandes (DVV/IVV) an den Start geht. Abteilungsleiter ist Roland Bihlmaier. Durchführung von fünf "Trimm-Dich-Wanderungen" (WLSB) von 1976-1980.

1977

Gründung der Volleyballabteilung.

1981

Erster IVV-Wandertag in HN-Kirchhausen mit insges. 2532 Teilnehmern.

1982

Die Einweihung des neuen Rasenspielfelds, der Sprintbahnen, Weitsprung- und Kugelstoßanlagen mit Zuschauerrängen erfolgte am 28.5.1982 durch den damaligen OB der Stadt Heilbronn, Herrn Dr. Hofmann.

1983

Unter der Leitung unseres langjährigen 2. Vorsitzenden Uwe Goldfuss wurden zwei Garagen mit Terrasse an das Sportheim angebaut.

1986

Sportheimrenovierung und -erweiterung.

1991

17. Internationaler Wandertag in Kirchhausen mit einer Rekordbeteiligung von 4017 Teilnehmern.

1995

Eintritt des 1000. Mitglieds des FCK.

1996

In Kirchhausen findet der vorerst letzte (22.) IVV-Wandertag mit 2274 Teilnehmern statt.

1997

Die FCK-Geschäftsstelle wird installiert - Leitung übernimmt Monika Eggensperger.

1998

Wolfgang Liebisch übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden von Heinz Salzgeber.

2000

Erweiterung des Sportheimnebenzimmers.

2003

Neubau von zwei Garagen zwischen Sportgelände und Deutschordenshalle.

2005

Gründung des Fördervereins des FC Kirchhausen e.V. am 3.5.2005.

2010

Renovierung des Sportheims inkl. Dach-Neueindeckung mit tatkräftiger Unterstützung der FCK-Rentnertruppe

2012

Silvia Salzgeber wird als erste Frau in das Amt des 1. Vorsitzenden gewählt.

2012

Installation einer modernen Gasheizung im Sportheim in Verbindung mit Solarmodulen auf dem Dach zur Erwärmung des Brauchwassers.

2013

Umwandlung des im Jahr 1972 gebauten Hartplatzes in ein modernes Kunstrasenspielfeld – das "Jahrhundertprojekt" des Vereins.
Somit wurde das erste Rasenspielfeld auf dem Gewann Amtmannswiesen nach über 40 "roten" Jahren wieder "polytan"-grün.

Die 1. Vorsitzenden des FCK
von der Gründung bis heute

Robert Denz
1945 - 1949
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vorhanden]
Hermann Zeller
1949 - 1950
Franz Hörnstein
1950 - 1951
  Erhard Eggensperger
1951 - 1953
Hugo Fütscher
1953 - 1955
  Ewald Heiler
1955 - 1958
Otto Dirnberger
1958 - 1960
  Karl Germann
1960 - 1968
Johann Hahn
1968 - 1970
  Heinz Salzgeber
1970 - 1998
Wolfgang Liebisch
1998 - 2012
  Silvia Salzgeber
seit 2012