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Das Projekt

Aus rot mach grün - Das Jahrhundertprojekt Kunstrasenspielfeld ist geschafft

Nach über 20 Jahren „Wartezeit“ wurde am Samstag, den 20.7.2013, der lang ersehnte Kunstrasen im Rahmen der Sportwoche bei hochsommerlichen Temperaturen offiziell an den FCK übergeben. Im Beisein von Herrn Bürgermeister Harry Mergel konnte die 1. Vorsitzende Silvia Salzgeber den Platz für den Sportbetrieb freigeben. Im Anschluss an die Ansprachen und Grußworte durch Herrn Mergel, unseres Architekten Herrn Haas von der Firma PLANKONZEPT Ingenieurpartnerschaft und unserer 1. Vorsitzenden Frau Silvia Salzgeber gab es kleines, aber spannendes Turnier der „Champions“.

Es spielten drei erfolgreiche Mannschaften, alle aus Kirchhausen, gegeneinander: Die Meistermannschaft der Kreisliga A aus der Saison 1991/92 unter Führung von Erwin Kadlubski gegen die aktuellen Meister der Aktiven- und gegen den Meister der Reservemannschaft aus der Saison 2012/13 unter ihrem Trainer Christian Holz.

Obwohl das Ergebnis fast nebensächlich ist, sei der Vollständigkeit halber erwähnt, dass die gegenwärtige Erste Mannschaft das Turnier gewinnen konnte; vor der Reservemannschaft und den „Oldies“. Viel wichtiger ist jedoch, dass alle Mannschaften von der Qualität des Kunstrasens begeistert waren. Alle waren sich einig, das lange Warten, die vielen Anläufe, auch schon aus der Ära des ehemaligen 1. Vorsitzenden Wolfgang Liebisch gegenüber Stadt und WLSB,  haben sich letztlich ausgezahlt.

Stolz darf unser Verein auch auf die über 1.000 geleisteten Arbeitsstunden sein, die vor allem durch die aktiven Fußballer, verstärkt durch einige Jugendspieler erbracht wurden. Auch Betreuer, Eltern und einige Mitglieder der FCK-Vereinsleitung trotzten Wind und Wetter beim Herrichten des Unterbaus, beim Verlegen der Steinflächen rund um das Spielfeld und beim Einkehren des Sands zur Fugenverfüllung. Es wurden über 800 qm Steine verlegt. Einige Hundert davon mussten von Hand „maßgeschnitten“ werden, da die alten Einfassungen nicht hundertprozentig gleich verliefen. Bei den erbrachten Eigenleistungen konnten wir auf professionelle Hilfe zurückgreifen: Mit Stefan Kern hatten wir einen gelernten Fachmann, der uns immer wieder gekonnt führte und motivierte. Auch Marco Schäfer unterstütze uns mit seinem Fachwissen und auch ein paar „ehemalige Bauherren“ konnten ihre Erfahrung einbringen. Danke auch an Martin Gärtner, der uns seine Steinschneidmaschine kostenlos zur Verfügung stellte.

Zusammen mit dem Projekt wurden auch die Flutlichtmasten „runderneuert“. Die Masten wurden entrostet, neu gestrichen und  wie die Tore nach neuesten Erkenntnissen gegen Blitzschlag gesichert und mit neuen Flutern ausgestattet. Die neuen Fluter sind wesentlich energiesparender und leuchten den Platz dabei noch besser aus als bisher. Zwei Masten mussten sogar komplett ausgetauscht werden, da der Rostbefall schon zu weit fortgeschritten war.

Zur Unterbringung von Trainingsgeräten, mobilen Kleintoren, dem Ballschrank usw. wurde ein Geräteraum in Form einer Garage erstellt, der sich sehr harmonisch ins Gelände einfügt. Diese „Projekterweiterung“ wurde relativ spät, d.h. Ende 2012, von der Vereinsleitung beschlossen. Nachdem soweit sicher war, dass der angestrebte Maximalrahmen des Projektes eingehalten werden konnte, gab die Vereinsleitung dafür „grünes Licht“.

Für das Jahrhundertprojekt mussten nicht nur die Stadt Heilbronn und der Württembergische Landessportbund tief in die Taschen greifen. Auch der FCK muss sich gewaltig anstrengen: Ca. 110.000 Euro Eigenmittel aus Rücklagen und Fremdkapital sind erforderlich und das ist für unseren Verein gewiss kein Pappenstiel.

Deshalb rufen wir auch unsere Mitglieder, Freunde und Geschäftspartner zu weiteren Geldspenden auf. Für die bisherigen Spenden bedankt sich die Vereinsleitung sehr herzlich. Das bereits erzielte Ergebnis zeigt doch, dass sehr viele Mitglieder und Nichtmitglieder bereit sind, sich für eine gute Sache zu engagieren, die den Aktiven und insbesondere den vielen Jugendspielern der Fußballabteilung zugute kommt. Schauen Sie einfach mal rein... Selbstverständlich akzeptieren wir es auch, wenn Spender nicht genannt werden wollen - wir fragen grundsätzlich vor der Veröffentlichung, ob diese gewünscht ist.

Die Vereinsleitung wünscht allen Spielern, Betreuern und Übungsleitern viel Freude und Erfolg auf dem neuen Spielfeld. Gleichzeitig werden alle Spieler gebeten, sorgsam mit dem neuen Platz umzugehen, damit wir uns sehr lange über unser optimales Spielfeld freuen können.

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